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Die Pfeifsprache La Gomeras "El Silbo"

La Gomera ist nach El Hierro die kleinste Insel der Kanaren. Ihr zerklüftetes Relief und Schwindel erregende Schluchten führen dazu, dass die Wege trotz ihrer anscheinenden Kürze sehr lang sind.

Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Orten der Insel stellten immer schon eine große Herausforderung dar und erforderten von den Gomeros zahlreiche Opfer und Überwindung. Aus Notwendigkeit und in Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten der Insel bildeten sie ein einzigartiges Kommunikationssystem, die Pfeifsprache "El Silbo", aus.

Aus dem Zwang heraus, sich innerhalb ihres imposanten, großartigen Territoriums verständigen zu können, entstand im Laufe der Jahre eine Art Verständigungssystem, das es zwei oder mehr Personen gestattet, sich miteinander über große Entfernungen hinweg zu unterhalten.

Obwohl Fachleute die Ursprünge dieser Pfeifsprache etwa um die Zeit vor der spanischen Eroberung ansiedeln, versichern die Inselbewohner, dass die Entstehung prähistorisch ist. Es handelt sich im strengen Sinne des Wortes nicht um eine Sprache, sondern vielmehr um eine Ausdrucksweise, bei der die Silben in Pfeiftöne übersetzt werden, wozu ein oder mehrere Finger in den Mund geschoben werden.

Die Erfindung des Telefons und der weiteren modernen Kommunikationsmedien hat dazu geführt, dass eins der historischen Identitätszeichen La Gomeras vom Aussterben bedroht ist.

Hinzukommt, dass durch den Rückgang der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung immer weniger Personen "Silbo" zur Übermittlung von Nachrichten verwenden (mussten). Man konnte die Pfeifsprache nur noch bei Vorführungen und Shows hören. Ihre große kulturelle Bedeutung veranlasste die Bevölkerung jedoch dazu, den Silbo-Unterricht in den Grundschulen als Pflichtfach einzuführen, wodurch der Erhalt dieses Identitätszeichens hoffentlich gesichert ist.

So ist "Silbo" eine lokale und authentische Tradition, deren Erhalt die Bevölkerung selbst verlangte. Pfeifsprachen entwickelten sich in ähnlicher Form auch in anderen Teilen der Welt, so in den Pyrenäen, Mexiko und in der Türkei.

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